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FBI Aktuell


594. Pressemitteilung 16.07.2018

FBI noch optimistisch: Keine Verlegung eines Reiterzentrums an das NSG Bolmke

Verhalten optimistisch ist die FBI, dass die geplante Verlegung eines Reiterzentrums nun doch nicht an das Naturschutzgebiet Bolmke erfolgen wird. Das NSG Bolmke dient neben dem Artenschutz vor allem der Naherholung von Spaziergängern, fasziniert durch das ästhetisch besondere Landschaftsbild (s. Foto) und sollte keine weiteren Belastungen noch durch ein Reiterzentrum erleiden.

Die Verwaltung prüft derzeit einen perfekten Alternativstandort, der bereits frühzeitig von der FBI genannt wurde, der aber erst jetzt konkret geworden ist.



593. Pressemitteilung 13.07.2018

OB Sierau bestätigt ökologische Bedenken der FBI bei der Asphaltierung des Rheinischen Esels

Die völlig überflüssige Asphaltierung von 2500 m des intakten wassergebundenen Rad- und Wanderweges „Rheinischer Esel“ zwischen Witten und Löttringhausen (s. Foto) für 1/3 Million Euro (exakt 345.000,- Euro) auch zum Nachteil der Spaziergänger wurde von der Freien Bürger Initiative FBI vor allem aus ökologischen Gründen kritisiert.

Dies hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau jetzt in seiner Antwort auf eine FBI-Ratsanfrage bestätigt. Die Versiegelung eines Weges mit umweltschädlichen Materialien aus der Erdölindustrie in einem Landschaftsschutzgebiet und teilweise als Naturschutzgebiet geplanten Wald ist ein massiver Eingriff in Natur und Landschaft, der nach Bundesnaturschutzgesetz ausgleichspflichtig ist, sodass kostenintensive ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen notwendig werden, die die negativen Auswirkungen des umweltschädlichen Eingriffs kompensieren sollen.

Die FBI schätzt, dass sich die Kosten für dieses völlig unnötigen Projektes dann sogar auf ½ Million Euro erhöhen werden, was dann 2.000,- Euro pro Meter Weg entspricht, sodass kaum noch vorstellbar ist, dass dieses Unsinnsprojekt, das zu einem massiven ökologischen und finanziellen Schaden der Stadt führen würde, noch umgesetzt wird. Aber den Schildbürgern in der Bezirksvertretung Hombruch ist natürlich alles zuzutrauen. 

EselSierau.pdf (1.03MB)
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592. Pressemitteilung 08.06.2018

FBI engagiert sich weiterhin für umweltverträglichen Fuß- und Radweg am Rüpingsbach

Die Renaturierung des Rüpingsbachs im Stadtbezirk Hombruch (s. Foto bei Dortmund-Schönau) ist abgeschlossen. Jetzt gilt es, die besonders sensiblen Naturbereiche vor Störungen zu schützen, damit auch künftige Generationen in Dortmund den Eisvogel erleben können und den Frosch nicht nur aus dem Märchen kennen.

Die FBI fordert dazu regelmässige Kontrollen des Ordnungsamtes gegen Halter, die ihre Hunde rechtswidrig nicht anleinen und sie in den sensiblen Bachuferbereich laufen lassen und Brutvögel verjagen.

Der bachbegleitende Fuß- und Radweg als wichtige Nord-Süd-Verbindung muss an besonders sensiblen Bachabschitten (ca. 10 % der Gesamtlänge) abseits davon geführt werden, darf grundsätzlich nicht asphaltiert werden und durch spezielle Biotop-managementmaßnahmen müssen die Brutmöglichkeiten des Eisvogels verbessert werden.